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In Israel sind Devisen knapp. Und die Israelis sollen keine Devisen besitzen. "Sagen Sie mal", kommt ein Amerikaner nach Tel Aviv. "Wieviel bekommt man hier für 1000 Dollar?" "Nuna", sagt der Angesprochene. "So zwei Jahre."


Isaak ist gestorben und kommt in den Himmel. Und er kommt ins Gespräch mit Gott. "Sag mal, Gott", sagt er. "Was ist bei dir Zeit?" "Na", sagt der Herrgott, "für mich sind eine Million Jahre soviel wie eine Sekunde." "Hm, schön", sagt Isaak. "Und wieviel sind für dich eine Million Dollar?" "Soviel wie ein Pfennig." "Schön", sagt Isaak mit verschmitztem Lächeln. "Dann kannst du mir mal leihen eine Million Dollar?" "Aber ja doch", sagt der Herrgott. "Warte eine Sekunde."


"Isaak", beschwert sich Grün. "Jedesmal, wenn ich dich sehe, riechst du und bist schmutzig. Wird doch' Zeit, daß du mal badest." "Nu - bade ich jeden Tag", entrüstet sich der Zurechtgewiesene . "Nun gut, nun gut, glaub ich's", gibt Grün zu. "Aber vielleicht möcht'st du einmal wechseln das Badewasser?"


Der kleine Jude wird über die Mauer geworfen. "Sehen Sie", sagt der Taxifahrer. "Ich habe Ihnen doch gesagt, Juden sind auf unseren Golfplätzen nicht zugelassen." "Reden Sie keinen Quatsch", sagt der Mann und macht's sich im Wagen bequem. "Es ist Unsinn, was Sie reden. Hab' ich getroffen zwei nette Gentlemen. Haben wir ausgemacht, daß wir spielen pro Loch um 50 Dollar. Hab' ich gewonnen das erste Loch. Waren 100 Dollar. Hab' ich gewonnen das zweite Loch. Waren 200 Dollar. Na, durfte ich abschlagen als erster am dritten Loch. Sehe ich da einen Hügel. Ich nehme meinen Golfschläger, schlage über den Hügel, weil ich bin ein guter Schläger. Die beiden Gentlemen nach mir schlagen an den Fuß von Hügel. Nun gehen wir zu unseren Bällen. Die beiden Gentlemen liegen richtig. Und was ist hinter dem Hügel? Es ist ein tiefer See. Ich habe gehauen meinen Ball genau in den tiefen See, liegt er drei Meter tief im Wasser. Na, was habe ich gemacht? Hab' ich genommen mein Sandeisen, bin ich gegangen zu dem See. Und wie üblich hat sich geteilt das Wasser - und dann haben sie mich rausgeschmissen."


Eine Jüdin kommt in den Himmel und wird der Mutter Maria vorgestellt. "Ach", sagt die Jüdin. "Die Maria, die von den Christen so verehrt wird? Es muß ein schönes Gefühl sein, so einen berühmten Sohn zu haben." "Ja", sagt Maria. "Aber eigentlich haben Josef und ich uns immer gewünscht, daß er Arzt wird."


Ein Jude kommt in ein koscheres Restaurant in New York. Sofort eilen zwei chinesische Kellner auf ihn zu, sprechen ihn in perfektem Hebräisch an. Der Jude ist erstaunt. Er läßt den Geschäftsführer kommen. "Wie kommt denn das", sagt er mit einem Seitenblick auf die Chinesen, "daß die unsere Heimatsprache sprechen?" "Psst!" flüstert der Geschäftsführer. "Möchten Sie bitte ruhig sein! Es sind Einwanderer aus Hongkong, die glauben, sie lernen bei mir Englisch."


Moische und Kohn sind auf einer Ausstellung surrealistischer Künste. "Na", sagt Moische vor einem Bild, von dem er nicht ganz weiß, was es ist. "Wird sicher sein ein Portrait." "Du hast keine Ahnung von Kunst", sagt Kohn. "Ist eine Landschaft." "Glaub ich nicht, ist Portrait", sagt Moische. Da beugt sich Kohn nieder und liest die Inschrift: "Tulpenfeld in einer niederländischen Landschaft." "Siehst du!" sagt Moische triumphierend. "Doch ein Portrait."


Ein evangelischer Pfarrer kommt in den Himmel. "So", sagt Petrus, "du hast dich auf Erden brav geschlagen, du warst immer recht eifrig, die Leute zur Religion zu bekehren, hier im Himmel darfst du einen Ford fahren." §tolz fährt der evangelische Pfarrer den Ford im Himmel spazieren. Nach geraumer Zeit trifft er einen katholischen Priester - auch in einem Ford. Während sie sich unterhalten, kommt ein Rabbi vorbei - in einem 450er Mercedes. "Soll der auf der Erde so gut gewesen sein, daß er mit so einem teuren Wagen im Himmel spazierenfahren darf?" fragt der evangelische Pfarrer erstaunt. Der Katholische schüttelt den Kopf. "Das hat nichts mit dem Lebenswandel zu tun", sagt er ganz ruhig. "Das ist Verwandschaft."


Grün trifft Blau auf der Straße. Blau ist fröhlich und vergnügt. "Sag' mal Blau", meint Grün. "Bist du allweil fröhlich und vergnügt und lachst und juchzt in der Gegend um. Aber man muß dir mal die Augen öffnen: Ich, Grün, will dir sagen, daß Meiersohn schläft mit deiner Frau." "Ach", sagt Blau, "das weiß ich." "Und trotzdem bist du fröhlich und vergnügt?" "Natürlich, natürlich", sagt der andere. "Mußt du schon verstehen: Jedesmal, wenn Meiersohn schläft mit meiner Frau, gibt er ihr 100 Mark. Und jedesmal, wenn Meiersohn schläft mit meiner Frau, schlaf ich mit seiner Frau. Und ich geb ihr gar nichts. Soll ich da nicht sein glücklich?"


"Räuber, Räuber!", brüllt Goldstein den Bankier an. "Nehmen Sie von mir neun Prozent Zinsen! Was wird Jehova sagen, wenn er das sieht von oben?" "Nuna", sagt der Bankier. "Weiß nicht - könnte aber von oben aussehen wie eine sechs."


"Werden wir pleite gehen", prophezeit .Grün seinem Partner Blau. "Haben wir 10 000 Hosen im Lager, und keiner will sie kaufen." "Nu, machen wir einen Trick", sagt Blau. "Schicken wir an alle unsere Kunden ein Paket mit 10 Hosen. Auf die Rechnung schreiben wir acht. Da denken die, wir hätten uns verrechnet und werden die Hosen nehmen." "Du bist ein Genie, was ein Genie!" ruft sein Partner. Die große Aktion läuft an, Blau geht in Urlaub. Als er zurückkommt, hockt Grün verzweifelt am Schreibtisch. "Hat es geklappt, wie ich es gedacht habe?" fragt er besorgt. "Da", sagt Grün und weist auf einen großen Haufen Pakete. "Tausend Geschäftsleute haben zurückgeschickt jeder acht Hosen."


Ein Rabbi und ein katholischer Priester unterhalten Sich. "Wissen Sie", sagt der katholische Priester spitz. "Ich hab diese Nacht geträumt, ich wäre im Paradies der Juden: "Überall Müllhaufen und voll von nach Knoblauch stinkenden Menschen. Pfui Teufel noch einmal, wie es da zuging!" "Nuna", sagt der Rabbi. "Hören Sie, hat sich gut getroffen die ganze Sache! Hab ich diese Nacht geträumt vom christlichen Paradies. Und alles war schöner Rasen. Und da waren Rosen und Nelken und Bäume haben geblüht. Alles blitzsauber und ruhig." "Sehen Sie", triumphiert der katholische Geistliche. "Da können Sie doch nichts dagegen sagen?" "Nee, nebbich nicht", sagt der Rabbi. "Das einzige, was möcht' mich haben gestört: Kein Mensch war dort."