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Ein Tourist kommt zum See Genezareth. "Wollen Sie fahren mit einem Boot über den See?" fragt ein Bootsbesitzer. "Das möcht ich schon", sagt der Tourist. "Was kostet denn das?" "20 Dollar." "Uii!" ruft der Tourist. "Ist das aber teuer. Warum denn das?" "Das müssen Sie verstehen, Herr! Ist der Gott von die Christen rübergegangen zu Fuß über diesen See." "Kein Wunder", sagt der Tourist. "Bei diesen Preisen!"


Isaak kauft zwei Lotterielose. Der Hauptgewinn von 100000 Mark fällt auf sein Los. Mit Tränen in den Augen kommt er zu seinem Freund Grün. "Hab ich gelesen in der Zeitung, daß du gemacht hast den Hauptgewinn auf dein Los!" ruft Grün. "Nun, nebbich, warum weinst du denn? Hast du doch gewonnen!" "Muß ich weinen", schluchzt Isaak. "Warum hab ich kaufen müssen das zweite Los?"


Erster Schultag für den kleinen Isaak. Die Lehrerin versucht, die Kenntnisse der kleinen Schüler zu prüfen. "Wieviel ist zwei mal zwei?" fragt sie die Klasse. Sofort hebt Isaak den Zeigefinger. "Ja, Isaak?" "Zwei mal zwei ist drei oder fünf." "Aber Isaak!" empört sich die Lehrerin. "Wie kommst du denn darauf?" "Das hat mein Vater gesagt", sagt Isaak stolz. "Es kommt darauf an, ob man kauft oder verkauft!"


Madame Silberstein kannte den kleinen Moische vom Tage seiner Geburt an. Kein Wunder, denn er war der Sohn ihrer besten Freundin. Sie ist nun vor acht Jähren gestorben, und Kohn ist einer der berühmtesten Chirurgen Israels. Madame Silberstein muß zu einer größeren Operation ins Krankenhaus. Chirurg Kohn kommt und fragt, wie es ihr geht. "Kohn, mein Leben", sagt sie zu ihm. "Ich fühle mich gut. Aber wenn du mich operierst - mach' deine Sache gut, sonst werde ich sofort alles berichten deiner Mutter."


"Wo bist du so lange gewesen", keift Sarah den Herschel an. "Habe ich mir eine Hundehütte gekauft." "Was?" schreit Sarah. "Eine Hundehütte! Wo wir doch gar keinen Hund haben." "Nebbich", antwortet Herschel. "Hast du dir doch auch gekauft fünf Büstenhalter."


Grün hat seine Frau zum Arzt gebracht. Der Arzt untersucht sie. Nach einer Weile nimmt der Arzt Grün beiseite. "Hören Sie, Grün", flüstert er. "Ihre Frau gefällt mir aber ganz und gar nicht." "Pst", zischt Grün. "Wenn ich ehrlich sein soll: Mir auch nicht. Aber Sie glauben gar nicht, wieviel Geld sie hat."


Nach 15 Jahren trifft Sarah ihren Schulfreund Grün. "Sarahleben!" ruft Grün. "15 Jahre haben wir uns nicht gesehen. Wie gehts?" "Na, bin ich jetzt verheiratet." "Ah, schön", sagt Grün. "Hast du auch Kinderchen?" "Ja", sagt Sarah, "dreizehn." "Dreizehn?" fragt Grün. Nachdenklich betrachtet er seine Schulfreundin und sagt: "Nuna, Sarah, weißt du: Rauch' ich auch gern Zigarre - aber manchmal nehm' ich sie aus dem Mund."


Isaak wird eingezogen, zur Marine. Nach drei Monaten kommt er das erstemal auf Urlaub und trifft sich sofort mit seiner Freundin Sarah. Er protzt mit seinen Kenntnissen, die er bei der Armee bekommen hat. Navigation, Orientierung, Nachtsterne. "Und jetzt, Sarah", flüstert er unter dem nächtlichen Himmel. "Sarah, jetzt werd' ich dir zeigen den großen Bären." "Auweih geschrieen", giftet Sarah. "Werd' ich sofort laut rufen um Hilfe, wenn du bloß einen Knopf aufmachst."


"Wenn schon operiert werden muß, Doktor", jammert Bankier Silberstein, "dann machen Sie mir einen guten Preis." "Oh, Silberstein", sagt der Doktor, "hab ich eine Operation für 1000 Dollar und eine für 2000 Dollar." "Ui", sagt Silberstein. "Und was wird sein der Unterschied?" "Bei der für 1000 Dollar werd' ich nehmen alte Instrumente und neue Assistenten. Bei der für 2000 Dollar werd' ich nehmen neue Instrumente und alte Assistenten."


Seit fünf Tagen schon kommt der jüdische Bankier nicht vor Mitternacht aus dem Büro nach Hause. Schließlich fragt ihn sein Sohn: "Vaterleben, warum kommst du so spät immer?" "Sohn, bin ich dabei, das Geschäft meines Lebens zu machen. Und dann - dann feiern wir ein tolles Fest. Tolle Weiber, Champagner und Striptease." "Prima", freut sich der Sohn. "Aber, was passiert, wenn das Geschäft mißlingt?" "Dann gibt es Bier, Fernsehen und deine Mutter."


Demütig kommt der Buchhalter Silberstein ins Büro des Chefs. "Möchf ich Sie aufmerksam machen, Herr Direktor", sagt er und verneigt sich. "Bin ich heute genau 25 Jahre in Ihrer Firma." Sofort springt der Chef auf, ergreift Silbersteins Hand mit beiden Händen, schüttelt sie und ruft: "Silberstein! Sind Sie ein glücklicher Mann! Nicht jede Firma wird bestehen 25 Jahre."


David hat drei Vertreter, die den Kunden an der Haustüre Ware andrehen. Und jeder von ihnen reklamiert, er sei wohl der beste Vertreter der Welt. "Ich", sagt Uri. "Ich habe verkauft an einen Bauern mit nur einer Kuh eine Melkmaschine und habe mitgenommen die Kuh als Anzahlung." "Gar nichts, gar nichts", sagt Isaak. "Von mir hat ein Ehepaar bekommen ein Radio, eine Waschmaschine, einen Kühlschrank - und die hatten gar keinen Stromanschluß." "Ich bin der Beste", sagt Moische als letzter. "So", fragt der Chef. "Was hast du denn verkauft?" "Eine Kuckucksuhr." "Das ist doch nichts Besonderes!" "Ich habe dem Besitzer gleichzeitig ein Fünfjahresabonnement für Vogelfutter verkauft."