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Überraschend ist der auf der rechten Seite stehende Begin Präsident von Israel geworden. Ein Reporter von der Fernsehstation kommt zu einer normalen Hausfrau, um sie zu interviewen. "Sagen Sie bitte, wie sind Sie mit unserem neuen Premierminster zufrieden?" "Er ist einfach wundervoll, wundervoll", sagt die Frau. "Können Sie auch begründen, warum?" fragt der Reporter. "Er hat Ruhe in unser Haus gebracht." "Und wieso?" "Seitdem er Premierminister ist, sind meine Kinder dauernd unterwegs, um irgendwo gegen ihn zu demonstrieren."


Der Rabbi hält einen Bittgottesdienst. Schon seit drei Jahren hat es in dieser Gegend nicht geregnet, der Rabbi fleht um Regen: Er betritt die Synagoge - er läßt seinen Blick schweifen. "Gesindel, elendes, ungläubiges!" ruft er. Sofort eilt der Synagogenvorstand auf ihn zu und fragt: "Rebbe, warum beschimpfst du uns?" "Weil ihr seid ein ungläubiges Volk. Machen wir nicht einen Regenbittdienst?" "Rebbe, das stimmt." "Nun sag' ich euch - hat sich keiner von den Ungläubigen einen Regenschirm mitgebracht."


Der kleine Isaak macht Schularbeiten. "Papaleben", fragt er. "Wieviel sind drei Viertel?" "Drei Viertel?" überlegt Papa, "möcht ich dir sagen, Sohn - das ist nichts Halbes und nichts Ganzes."


Moische trifft den Kohn. Und Moische prahlt: "Bin ich jetzt so reich, daß ich mir leisten kann einen Sekretär aus der Biedermeierzeit." "Ui", sagt Kohn, "mußt du wirklich einstellen so alte Leute in die Firma?"


Moische spricht am Sabbat mit dem Rabbi. "Ja," sagt Moische. "Ich habe jetzt endlich wieder zu unserer heiligen Religion gefunden." "Das ist schön", freut sich der Rabbi. "Bereust du alles was du getan hast?" "Ja, aus tiefstem Herzen." "Willst du gut zu deiner Frau sein?" "Ja, das will ich von jetzt an." "Und freundlich zu deinen Nachbarn?" "Ja, das will ich von ganzem Herzen." "Und", fragt der Rabbi als letztes, "bist du auch bereit, alle deine Schulden zurückzuzahlen?" Da springt Moische auf. "Rabbi!" ruft er, "jetzt redest du nicht mehr von der Religion, jetzt redest du vom Geschäft."


Bankier Silberstein prüft die Konten seiner Kunden. Da ist das von Grünspan - hoffnungslos überzogen und keine Sicherheiten. Sofort läßt Silberstein seinen Buchhalter kommen. "Können Sie mir sagen, was soll das bedeuten?" und deutet auf die roten Zahlen. "Nu", sagt der Buchhalter. "Grünspan ist verheiratet mit Sarah, der Tochter von dem größten Lebensmittelhändler in Tel Aviv." "Nuna", tobt der Bankier. "Kann sie ihm genügen als Unterlage - mir nicht."


Moische ist zur israelischen Armee eingezogen worden. Seit fünf Tagen. Am sechsten Tag geht er zum Major: "Ich möchte gerne Wochenendurlaub haben, Major." "Was?", brüllt der Major. "Bist du geworden verrückt? Wochenendurlaub bekommt man nur, wenn man eine Heldentat begeht, wenn man etwas erbeutet, wenn man ein Held ist! Verstanden?" Am nächsten Donnerstag kommt Moische in das Lager gefahren - mit einem nagelneuen ägyptischen Panzer. "Wunderbar!" freut sich der Major. "Das ist eine Heldentat. Ein ägyptischer Panzer! Wochenendurlaub." Moische bekommt Wochenendurlaub. Kaum ist er zurück, kaum ist wieder Donnerstag - schon fährt Moische mit einem neuen ägyptischen Panzer ins Lager. "Phantastisch, das ist wirklich Heldentum", sagt der Major. "Wochenendurlaub für Moische." Und so geht das dreimal, viermal, fünfmal. Jeden Donnerstag kommt Moische mit einem nagelneuen ägyptischen Panzer ins Lager gefahren. Der Major wird stutzig. "Moische, hör zu", sagt er. "Ich glaub' dir, du bist ein Held - aber wie machst du das, daß du jedesmal, am Donnerstag, einen ägypti schen Panzer kriegst?" "Ganz einfach", sagt Moische. "Ich nehme Mittwoch nachts einen von unseren neuen Panzern und dann fahre ich so lange, so lange bis ich die ägyptische Linie erreiche. Und wenn ein ägyptischer Panzer auf mich zukommt - dann öffne ich den Turm und frage: Kamerad, willst du auch Wochenendurlaub? Und dann tauschen wir."


"Warum machst du so ein bekümmertes Gesicht?" fragt Herschel seinen Freund Daniel. Der, ein großer Bankier, schüttelt betrübt den Kopf. "Sorgen mach' ich mir, große Sorgen." "Über wen?" "Über meinen Hauptkassierer." "Was macht er denn?" "Seit drei Wochen studiert er alle Flugpläne nach Südamerika."


Kohn bezieht in Tel Aviv seit zwei Jahren Arbeitslosenunterstützung. Und große Lust zu arbeiten hat er auch nicht. Jetzt kommt er wieder zum Arbeitsamt, um sich seine Arbeitslosenunterstützung abzuholen. "Sagen Sie mal!", donnert ihn der Beamte an. "Ich habe Sie das letzte Mal zu einer Fabrik geschickt, die Arbeiter suchte. Hat man Sie nicht genommen oder sind Sie nicht hingegangen?" "Doch, doch, Herr Beamter", beeilte sich Kohn zu sagen. "Ich bin hingegangen. Aber da war so, wissen Sie, so eine riesige Anzeigentafel draußen." "Na und?" fragt der Beamte. "Und da stand drauf: Ungelernte Arbeiter beiderlei Geschlechts gesucht. Nun frage ich Sie, Herr Beamter: Wer hat schon so was?"