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Herschel arbeitet in einer israelischen Kinderwagenfabrik. Und nun ist seine Frau schwanger. "Herschel", bittet ihn seine Frau. "Arbeitest du doch in einer Kinderwagenfabrik, und wir sind so arm. Stehlen kannst du keinen Kinderwagen. Also, jeden Abend bring' ein paar Teile mit, dann baust du ihn zu Hause zusammen." "Gut", verspricht Herschel. Monate vergehen. Sarah ist hochschwanger, das freudige Ereignis wird jeden Moment erwartet. "Herschel, Herschel", klagt Sarah. "Jetzt hast du jeden Abend mitgebracht Teile aus der Fabrik und sie zusammengesetzt. Was ist mit unserem Kinderwagen?" "Ich weiß nicht, Sarahleben", meint Herschel bekümmert. "Ich bin ein schlechter Mechaniker. Habe ich die Teile zusammengesetzt drei-, fünf-, sieben-, neun-, elfmal - und immer kommt raus ein Maschinengewehr."
Zwei Kleiderfabrikanten, Grün und Blau, treffen sich. "Eh", sagt Grün zu Blau. "Hab ich gehört, daß du mich schon wieder unterboten hast auf dem Markt. Das verstehe ich nicht, ich müßte billiger sein als du, ich verarbeite doch nur gestohlene Stoffe." "Nuna", sagt Blau. "Ich verkaufe nur gestohlene Kleider."
Ein Jude fährt in die von Israelis besetzte Westbank. An seinem Auto hängt eine weiße Fahne. Eine Polizeistreife stoppt ihn. "Wo wollen Sie hin?" "In das Westbankgebiet." "Was soll die weiße Fahne?" "Ich will allen zeigen, daß ich noch neutral bin." "So", sagt der Polizist. "Und was soll das schwere Maschinengewehr auf dem Rücksitz?" "Ja", sagt mit schlauem Lächeln der Fahrer, "falls es einer nicht glaubt."
Ein evangelischer Pfarrer, ein katholischer Priester und ein Rabbi diskutieren über Gottes Gnade. "Mein Vorgänger", schwärmt der Evangelische, "war bis zu seinem 80. Lebensjahr vollkommen geistig klar, dank der Gnade unseres Gottes." "Das ist noch gar nichts", sagt der Katholische. "Unser letzter Papst war 92 und hat in diesem Lebensjahr noch die jetzt gültigen Dokumente für die alleinseligmachende Kirche verkündet. Durch die Gnade unseres Gottes hat er Fundamentales geschaffen." "Nuna", sagt der Rabbi. "Bei uns, der Moische Mandelstamm, der ist ein Rabbi auch, der ist 98. Und in seinem Alter hat er geheiratet die 19 jährige Sarah. Und jeden Tag schickt der Herr ihm in der Nacht 16 Engel, die ihn bei den Füßen, bei den Armen, beim Kopf nehmen und auf seine Sarah legen, damit er die Liebe machen kann. Und wenn er ist glücklich, kommen vier Engel, gesandt vom Herrn, und heben ihn wieder herunter." "Erstaunlich, erstaunlich", kommentiert der evangelische Priester. Der katholische Pfarrer fragt: "Aber warum schickt denn ihr Gott 16 Engel, die den Rabbi auf sein junges Weib heben und vier Engel, die ihn wieder runterheben?" "Nuna", sagt der Jude, "in seinem Alter möcht' der Rabbi gar nicht mehr so gern."
Sarah hat Zwillinge gekriegt. Stolz schiebt sie den Kinderwagen am Rabbi vorbei. "Sarah", freut sich der Rabbi. "Sind es wirklich zwei auf einmal?" "Ja, Rebbe", sagt beglückt Sarah. "Hm", sagt der Rabbi, der wissenschaftlich gebildet ist. "Sind es eineiige oder zweieiige Zwillinge?" "Oh, Rebbe", strahlt Sarah. "Beide sind zweieiig."
Die Araber haben Schwierigkeiten mit der Ausbildung ihrer Piloten. Besonders für die aus Rußland gelieferten MIG 21 ist die Vielzahl der Instrumente einfach zu schwer. Darauf führen die Araber ihre Verluste gegenüber den Israelis zurück. "Bauen Sie uns ein Flugzeug, das auch für unsere Leute zu bedienen ist einfach", bittet der ägyptische Präsident die Russen. Sie bauen eines. Eine wunderschöne MIG 25, ausgerüstet mit vier Maschinengewehren, die vollautomatisch schießen, sobald sie in der Nähe eines anderen Flugzeuges sind. Jetzt werden die Piloten geschult. "Wunderbar einfach, wunderbar einfach", sagt der russische Ausbilder. "Hier, arabische Brüder, habt ihr drei Knöpfe. Wenn ihr den mittleren preßt - dann startet ihr mit dem Flugzeug. Drückt ihr den linken Knopf - fliegt ihr links rum. Drückt ihr den rechten Knopf - dann fliegt ihr rechts rum." "Wunderbar", lobt auch der ägyptische Präsident. "Und welchen Knopf müssen meine Soldaten drük-ken wenn sie landen wollen?" "Genosse Präsident", sagt der Russe. "Dazu brauchen sie keinen Knopf, das besorgen die Juden."
In einem dunklen Vorort von Tel Aviv. Plötzlich - ein Mann mit einer Maske steht vor Isaak Silberstein. "Geld her!" "Ich hab' kein Geld." "Uhr her!" "Hab' ich keine Uhr." "Ring her!" "Hab' ich keinen Ring." "Was hast du denn?" "Nichts." "Verdammt!" flucht der Räuber. "Dann wirst du mich tragen ein Stück."
Die Soldaten der israelischen Armee sind angetreten. Und der Feldrabbi steht vor ihnen, um ihnen Mut mit in den Kampf zu geben. Er redet und redet. Und zum Schluß sagt er: "Ihr treuen Söhne Israels! Sagt mir, gibt es was Schöneres als unsere Religion und die Tatsache, dem Land unserer Väter, dem auserwählten Land zu dienen? Ich frage euch: Gibt es etwas Schöneres?" Bevor einer von den Soldaten antworten kann, zischt der Feldwebel: "Wenn einer von euch Säuen sagt, der Puff von Haifa, kriegt er 14 Tage Arrest."
Der Besitzer des großen Modegeschäftes in Tel Aviv ist außer sich. "Man kann diesen Juden nicht beibringen, was man anzieht", tobt er. "Alles alte Sachen, nicht ein bißchen Mode. Warum nur, warum?" ringt er die Hände. "Warum zum Beispiel tragen alle jüdischen Männer spitze Schuhe?" "Ganz einfach", sagt die Verkäuferin. "Damit sie besser die Küchenschaben in den Ecken tottreten können."
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