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"Was wollen Sie denn überhaupt?" schimpft ein Christ mit einem Juden. "Wissen Sie überhaupt, wie alt meine Familie ist? Einer meiner Vorfahren hat das Heilige Römische Reich Deutscher Nation mitgegründet!" "Hm", sagt der kleine Jude. "Wenn Sie wollen -einer meiner Vorfahren hat die zehn Gebote geschrieben."
Ein Deutscher, ein Engländer und ein Jude unterhalten sich über ihre Nationalität. "Wenn ich kein Deutscher wäre", sagt der Mann aus Berlin, "möchte ich gerne ein Schweizer sein." "Wenn ich kein Engländer wäre", sagt der Mann aus London, "würde ich gerne Schwede sein." "Wenn ich kein Jude wäre", sagt der Mann aus Tel Aviv, "dann würde ich mich schämen."
"So", sagt Ruth zu Sarah Silberstein. "Hat Ihre Tochter tatsächlich ein Kind bekommen? Wieviel war denn das Gewicht?" "Drei Pfund." "Nebbich", sagt die Fragerin. "Ist nicht sehr viel." "Nee, nee, weiß ich schon", antwortet die Großmutter. "Waren se auch erst zwei Wochen verheiratet."
Französischer Regierungsbesuch in Israel. Der Präsident aus Frankreich möchte das Grabmal des Unbekannten Soldaten ehren. Es gibt in ganz Israel kein Grabmal des Unbekannten Soldaten. Schließlich, nach langen Beratungen, und um dem Wunsch des Gastes gerecht zu werden, entschließt man sich, das pompöse Grabmal des Barons Rothschild zum Grabmal des Unbekannten Soldaten zu machen. Ein Pappschild wird über den Stein gehangen: "Dem Unbekannten Soldaten." General De Gaulle erscheint. Die Militärkapelle spielt, General De Gaulle salutiert, nimmt den Kranz, legt ihn am Grab nieder - und in dem Moment kommt ein tückischer Windstoß, hebt das Pappschild hoch und alle lesen: Baron Rothschild, Bankier. "Unerhört, unerhört, welche Enttäuschung!" schreit General De Gaulle. Er macht auf dem Absatz kehrt und steuert auf sein Staatsauto zu. In dem Moment legt ihm Golda Meir besänftigend die Hand auf den Arm. "Herr Präsident", sagt sie. "Sie werden doch zugeben - als Soldat war er verhältnissmäßig unbekannt."
Blau fragt Grün um ein Darlehen von 1000 Dollar, das er möglichst spät zurückzahlen möchte. "Nun, kann ich dir nicht erfüllen beide Wünsche", sagt der Gefragte. "Werde ich dir erfüllen einen Wunsch." "Du bist doch der Gütigste unter der Sonne", freut sich der Bittsteller. "Gut", sagt der andere. "Verschieb' ich die Rückzahlung von die 1000 Dollar auf unbestimmte Zeit. Den Kredit bekommst du nicht."
Moische und Kohn treffen sich nach fünf Jahren wieder. "Kohn!" ruft Moische. "Eine ungeheure Freud, dich wiederzusehen. Was machst du denn jetzt?" "Ich bin Physiker." "Ein Physiker?" sagt Moische. "Wenn ich mich recht erinnere, möchtst du so ein bißchen erfinden?" "Das stimmt." "Und was erfindest du so?" "Ich erfinde gerad ein Perpetuum mobile." "Interessant, interessant", sagt Moische. "Was ist denn das?" "Ach weißt du", sagt Kohn. "Es ist ein Ding, was immer läuft und nie steht." "Hm", sagt Moische. "Muß man das erst erfinden? Das hab ich doch die ganze Zeit schon."
Herschel hat die Tochter des reichen Bankiers, die Ruth, geheiratet. Da Ruth eine sehr bewegte Vergangenheit hatte, ist er mit ihr in ein anderes Stadtviertel von Tel Aviv gezogen. Zwei Monate nach der Hochzeit trifft Herschel seinen Freund Moische. "Herschel!" ruft der. "Ja, Herschel, daß man dich einmal wiedersieht. Du bist ja ein Glückspilz. Du hast ja so ein Glück, so eine Frau wie deine findet man selten." "Das stimmt", sagt Herschel. "Ich suche sie jetzt schon seit drei Wochen."
Grün empfängt einen Geschäftsfreund aus Übersee in Tel Aviv. Er geht mit ihm spazieren. Und er zeigt auf alle Frauen. "Kostet 500!" sagt er über die eine. Dann kommt die nächste. "Oh, dafür müssen Sie bezahlen 700." Kommt die nächste vorbei. "Ach, die können Sie kriegen für 450." immer Empört sich der Geschäftsfreund: "Sie sagen mir jetzt die Preise. Gibt es denn hier in diesem verfluchten Tel Aviv überhaupt keine anständigen Frauen?" "Natürlich, natürlich", beteuert Grün. "Aber was denken Sie, was Sie bezahlen müssen für die!"
Isaak erscheint feierlich angezogen beim Bankier Silberstein. "Möcht ich, guter Herr, heiraten Ihre Tochter Sarah", begehrt er mutig. "So", sagt Silberstein. "Haben Sie Geld?" "Hören Sie!" ruft Isaak. "Möchten Sie mich verstanden haben falsch: Heiraten will ich sie, nicht kaufen."
Die Sängerin ist eine Sabre, sie ist in Israel geboren. Sie sieht gut aus, aber singen tut sie zum Gotterbarmen. Nun gibt sie ein Konzert in New York mit jüdischen Liedern. Ein Herr in der ersten Reihe hört sie an, Tränen laufen ihm übers Gesicht, über die Wangen; sie tropfen auf seinen Smoking. Die Sängerin ist gerührt. Nach der Vorstellung beugt sie sich zu ihm hinunter und fragt: "Müssen Sie sein ein Jude." "Nein", sagt der Mann. "Musiker."
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