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Ein kleiner Jude steigt aus dem Flugzeug von Tel Aviv aus - auf dem Kennedy Airport in New York. Schnurstracks eilt er zum Taxistand.' "Möchten Sie mich bitte fahren zum besten Golfkurs in der Gegend?" fragt er. "Wo kommen Sie denn her?" fragt der Taxifahrer. "Na, werden Sie fragen - aus Tel Aviv." "Ich fürchte", sagt der Taxifahrer, "ich fürchte, daß Juden auf unserem Golfplatz nicht zugelassen sind." "Ach, Quatsch! Sie werden mich fahren!" Die beiden fahren los. Nach 50 Meilen erreichen sie den Golfplatz. "Was werd' ich bezahlen müssen?" "Hören Sie", sagt der Taxifahrer. "Ich möchte Sie noch einmal darauf hinweisen, daß Sie bestimmt Schwierigkeiten haben. Die werden Sie rauswerfen, weil Sie Jude sind." "Reden Sie nicht dumm", sagt der Mann. "Wieviel?" Der Taxifahrer kassiert. "Soll ich auf Sie warten?" fragt er. "Sie brauchen nicht auf mich zu warten!" sagt der Jude. Er geht mit seinen Golf Schlägern in den Golf-club. Der Taxifahrer wartet dennoch. Es vergeht eine halbe Stunde, ein Stunde. Nach einer Stunde zehn Minuten ertönt plötzlich ein Geschrei hinter der Mauer. Der kleine Jude wird über die Mauer geworfen. "Sehen Sie", sagt der Taxifahrer. "Ich habe Ihnen doch gesagt, Juden sind auf unseren Golfplätzen nicht zugelassen." "Reden Sie keinen Quatsch", sagt der Mann und macht's sich im Wagen bequem. "Es ist Unsinn, was Sie reden. Hab' ich getroffen zwei nette Gentlemen. Haben wir ausgemacht, daß wir spielen pro Loch um 50 Dollar. Hab' ich gewonnen das erste Loch. Waren 100 Dollar. Hab' ich gewonnen das zweite Loch. Waren 200 Dollar. N a, durfte ich abschlagen als erster am dritten Loch. Sehe ich da einen Hügel. Ich nehme meinen Golfschläger, schlage über den Hügel, weil ich bin ein guter Schläger. Die beiden Gentlemen nach mir schlagen an den Fuß von Hügel. Nun gehen wir zu unseren Bällen. Die beiden Gentlemen liegen richtig. Und was ist hinter dem Hügel? Es ist ein tiefer See. Ich habe gehauen meinen Ball genau in den tiefen See, liegt er drei Meter tief im Wasser. Na, was habe ich gemacht? Hab' ich genommen mein Sandeisen, bin ich gegangen zu dem See. Und wie üblich hat sich geteilt das Wasser - und dann haben sie mich rausgeschmissen."


Herschel steht vor Gericht wegen Mord. Und er ist reich. Und er gibt viel, viel Geld aus, damit sein Rechtsanwalt alle die Geschworenen bestechen kann. "Sehen Sie zu", sagt er zu seinem Rechtsanwalt, "daß ich lebenslänglich bekomme anstatt der Todesstrafe." Der Anwalt verteilt Geld und Geld - die Urteilsverkündung ist gekommen. "Lebenslänglich!" verkündet der Richter. Überschwenglich bedankt sich Herschel bei seinem Rechtsanwalt. "Sie haben alles für mich getan, alles, aber auch alles, mein Guter", sagt er. "Gewiß", antwortet stolz der Rechtsanwalt. "Hab' ich gehabt eine große Mühe mit den Geschworenen -sie wollten Sie alle freisprechen."


"Bist du meschugge, Moses?" schimpft Grünstein. "Bist jetzt 55 Jahre alt und möchtste heiraten ein Mädchen von 19." "Warum nicht?" erwidert der Angesprochene. "Nuna: Bin ich ein Freund von dir. Ein wahrer Freund. Nun muß ich dir sagen, wenn du heiratest in deinem Alter ein so junges Mädchen, dann ist es, wie wenn du kaufst ein Buch, was andere lesen."


"Isaak", will Sarah auf dem Sterbebett wissen. "Wenn ich bin gegangen, möchtest du wiederheiraten?" "Nee, versprochen. Versprochen!" beteuert Isaak. "Möcht ich mich erst ein paar Jahre erholen."


Tel Aviv soll seinen eigenen Zoo haben. Sie bauen einen Riesenkäfig. Moses kommt mit Herschel daran vorbei. "Oi", sagt Moses. "Ein großer Käfig. Sechs Meter hohe Gitter... 1000 Quadratmeter groß. Für was für ein Vieh soll es nun sein?" "Ja", sagt Herschel. "Weißt du, das ist so ein Vieh, na, komm' ich nicht gleich auf den Namen. Weißt du, was immer auf dem Schwanz sitzt und springt." "Was?" wundert sich Moses. "So ein -großer Käfig für eine Filzlaus?"


Ein überfüllter Bus in Tel Aviv. Isaak steht hinter einem jungen Mädchen. "Du bist so schön, so hübsch", flüstert Isaak ihr ins Ohr. "Möcht ich richtig anbeißen." "Seit wann", zischt die Schöne zurück, "ißt man in Tel Aviv mit den Fingern?"


Zwei Rabbis stehen auf dem Petersplatz in Rom. Es ist gerade eine Versammlung der Kardinale. Mercedes auf Mercedes fährt vor, die rotgekleideten Kirchenfürsten steigen aus. "Muß sich lohnen, das Geschäft", sagt ein Rabbi zum andern. "Warum meinst du?" "Na, haben sie angefangen das Geschäft vor 2000 Jahren mit einem Esel."


Der alte Mandelbaum macht sich Gedanken über die Zukunft seines Sohnes. Er geht zum Rabbi: "Rabbileben, was wird er werden, mein Sohn Itzig?" Der Rabbi überlegt und sagt dann: "Wir werden es so machen: Wir legen auf den Tisch den Talmud, die Thora und ein Scheckbuch und lassen deinen Sohn wählen. Wird er nehmen den Talmud, wird er werden ein Rabbi, wird er nehmen die Thora, wird er werden ein Rechtsanwalt, wird er nehmen das Scheckbuch, wird er werden ein großer Kaufmann." Es wird gemacht. Der junge Itzig sieht sich die Auswahl an und nimmt kurzentschlossen alle drei. Fragt Mandelbaum ratlos: "Was wird er nun werden, mein Sohn Itzig?" Der Rabbi schüttelt den Kopf: "Gott der Gerechte, wird er werden katholischer Pfarrer."