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Der Gschwendtnerbauer besucht mit seiner Frau eine Flugveranstaltung in Fürstenfeldbruck. Staunend und mit offenem Mund sehen die beiden die tollkühnen und waghalsigen Flugkunststücke der Piloten. Einem Kunstflieger bleibt das unverhüllte Staunen der beiden nicht verborgen. Jederzeit zu einem Scherz aufgelegt spricht er den Gschwendt-nerbauern an und bietet ihm 1000 Mark, wenn er eine halbe Stunde mit ihm fliegt, und dabei keinen Laut von sich gibt. Für Geld tut der Gschwendnerbauer und seine Frau fast alles. Wenn mei Frau a mitfliegt, kriegt dann jedes an Tausender", fragt er listig. Der Kunstflieger erklärt sich damit einverstanden, und so fliegen also die beiden, fest vermummt, im offenen Rücksitz mit. Der Kunstflieger legt los. Fast senkrecht jagt er hoch, zieht dann die Maschine nach links, trudelt, fängt jäh ab, macht einen Doppellooping, dann einen Looping rückwärts - kein Laut ist von den beiden zu hören. Es ist nicht zu glauben. Nach einer halben Stunde landet er. Voller Bewunderung zieht er den Gschwendterbauern aus dem Sitz, dabei ganz vergessend, daß auch die Bäuerin noch drin sitzen sollte. Anerkennend haut er dem Bauern auf die Schulter. Großartig, wie sie das durchgehalten haben. Kein Wort haben sie gesagt. Haben sie denn die ganze Zeit kein einziges Mal das Bedürfnis gehabt, etwas zu rufen " ,,Naa", sagt der Gschwendtnerbauer, nur einmal beinahe, aber im letzten Augenblick hab i dös no amal verdruckt." Wann war denn das, bei welcher Gelegenheit ", fragt der Kunstflieger neugierig. Da erhält er zur Antwort: Dös war da, wia mei Alte herausgfalln is!"


Sturzbetrunken wankt Bauer Huber über die Dorfstraße. Da begegnet ihm der Pfarrer. Er mustert den Bauern mißbilligend und meint dann: "Wieder mal besoffen!" Der Bauer stutzt, doch dann strahlt er: "Ich auch, Hochwürden, ich auch!"


Wenn die Milch nach Krypton schmeckt, hat´s im Kernkraftwerk geleckt.


"Tom, ich würde das Zuchtschaf ja gerne kaufen, aber ich finde den Preis sehr hoch!" "Aber Jack, ich bitte Sie, sehen Sie sich doch einmal das Fell an: Alles reine Wolle!"


"Also, wenn das nicht gegen diese verdammten Wanzen hilft, dann weiß ich auch nicht mehr weiter!" murmelte die verzweifelte Bäuerin, als der Hof niederbrannte...


Der älteste Sohn bittet den Bauern: "Ich hätte gerne ein Motorrad." Der Bauer hat andere Sorgen: "Erst muß mal die neue Melkanlage bezahlt sein." Auch der zweite Sohn hat eine Bitte: Er hätte gern ein Mofa. Doch auch er erntet die gleiche Antwort: "Erst wenn die neue Melkanlage bezahlt ist!" So ergeht es auch dem jüngsten, der sich ein kleines Dreirad wünscht. Wütend stampft der Kleine nun über den Hof, und als er den Hahn auf einer der Hennen sitzen sieht, jagt er den Gockel in die Flucht: "Solange die Melkmaschine nicht bezahlt ist, gehst du auch zu Fuß!"


Wuttke fährt mit seinem Wagen spazieren. Plötzlich gerät ihm ein Huhn unter die Räder. Er steigt aus, hebt das Huhn auf und geht damit zum nahegelegenen Bauernhof und fragt den Bauern: "Ist das Ihr Huhn" Der Bauer schüttelt den Kopf: "Nee... So flache Hühner hab ich nicht...!"


Ein Bauer will sich eine Schafherde aufbauen und kauft dazu 8 Schafe und einen Schafbock. Aber leider werden die Schafe nicht tragend und der Bauer bringt seinen Schafbock zum Tierarzt. Der stellt kurzerhand Impotenz beim Bock fest und empfiehlt eine künstliche Befruchtung. Der Bauer nickt und meint, es wäre alles klar. In Wahrheit hat er natürlich gar nix verstanden, aber er will vorm Tierarzt auch nicht als Blödmann dastehen. Zu Hause denkt er dann die ganze Nacht darüber nach, was der Tierarzt denn mit "künstlicher Befruchtung" gemeint haben könnte. Am nächsten Morgen hat er die Lösung, nimmt er all seine Schafe, lädt sie auf seinen Lastwagen und fährt mit ihnen in den Wald. Nun nimmt er sich jedes Schaf einzeln vor und fährt danach erschöpft mit den Schafen nach Hause. Er ruft noch beim Tierarzt an, daß er die Schafe befruchtet hat, und fragt, woran er denn sehen könne, daß die Schafe tragend sind. Als Antwort bekommt er zu hören, daß die Schafe dann nicht mehr einzeln auf der Wiese stehen, sondern zusammengekuschelt in einer Gruppe liegen. Am nächsten Morgen schaut er aus dem Fenster, sieht, daß alle Schafe einzeln auf der Wiese stehen und ist verzweifelt. Also packt er wieder alle seine Schafe auf den Lkw und fährt in den Wald. Jetzt besorgt er es jedem Schaf zweimal und fährt mit ihnen wieder nach Hause. Völlig erschöpft fällt er ins Bett und schläft ein. Was er am nächsten Morgen als erstes macht, ist, aus dem Fenster zu schauen: Alle Schafe stehen wieder einzeln auf der Wiese! Was macht er also Er packt die Schafe nochmals auf den LKW, fährt in den Wald und besorgt es jedem Schaf dreimal! Völlig erschöpft kommt er danach zuhause an und fällt ins Bett. Am nächsten Morgen ist er zu schwach um aufzustehen. Er fragt seine Frau, was die Schafe machen. "Du, irgendwas stimmt mit den Schafen nicht", meint sie. "Wieso, liegen sie zusammengekuschelt auf der Wiese" "Nein, sie sitzen alle im LKW, und eines hupt andauernd !"


Ein Berliner verbringt seinen Urlaub auf einem Bauernhof in Oberbayern. Gelegentlich hilft er dem Bauern auf dem Feld. Dabei fällt ihm auf, daß dort ungewöhnlich viel Steine liegen und er fragt den Bauern nach der Ursache. Darauf der Bauer: "Jo mei, woast, de bringd alle der Wuidbach vom Berg abi." Der Berliner: "Ich sehe aber nirgends einen Wildbach, ich kann mir das nicht erklären." "Ja", sagt der Bauer, "wahrscheinlich is er grad drom beim Stoana hoin."