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Zwei Stecknadeln unterhalten sich: "Ich kenne einen politischen Witz..." - "Pssst! Hinter uns steht eine Sicherheitsnadel!" "Darf ein kleiner Funktionär einen höheren Funktionär kritisieren?" - "Natürlich! Aber wahrscheinlich nur einmal..."


An die Tür des Weißen Hauses in Washington klopft ein kleines Teufelchen. Die Tür wird geöffnet. "Ich bin das kleine Teufelchen mit dem kleinen goldenen Eimerchen, ich will hier klauen!" - "Hau bloß ab, sonst kommst Du nach Sing Sing!" Tür zu. Das Teufelchen geht nach Bonn. "Ich bin das kleine Teufelchen mit dem kleinen goldenen Eimerchen, ich will hier klauen!" - "Verschwinde, sonst wird der Verfassungsschutz in die Mangel nehmen!" Tür zu. Schließlich kommt das Teufelchen nach Berlin und klopft an die Tür des Regierungssitzes. Ich bin das kleine Teufelchen - nanu wo ist denn bloß mein kleines goldenes Eimerchen?"


Was ist Glück? Natürlich, dass wir in der DDR leben. Was ist Pech? Pech ist, dass wir soviel Glück haben!


In einer Drogerie. Kunde: "Genosse Drogist, ich hätte gern Rasierklingen. Aber gute. Haben Sie Gillette?" Drogist: "Haben wir nicht. Kommen Sie nächste Woche noch mal vorbei!" Eine Woche später. Kunde: "Genosse Drogist, wie ist die Sache mit den Gillette?" Drogist: "Leider immer noch nichts." Der Kunde geht. Die Verkäuferin meint: "Aber Herr Wilke, warum schicken Sie den Kunden immer wieder weg? Unterm Ladentisch sind doch genug Gillette!" Drogist: "Liebe Christiane, solange der Kunde Genosse zu mir sagt, soll er sich meinetwegen mit Hammer und Sichel rasieren!"


Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen. "Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet." - "Ich? Inwiefern?" - "Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!" Ein treues SED-Parteimitglied kehrt von einer Dienstreise aus der Bundesrepublik zurück. Sein Vorsitzender: "Na Genosse, haben Sie den faulenden und sterbenden Kapitalismus gesehen?" - "Ja." - "Und was halten Sie davon?" - Mit verklärtem Gesichtsausdruck: "Schöner Tod..."


Bush, Gorbatschow und Egon Krenz haben vom ewigen Streit die Nase voll und beschließen, sich 50 Jahre lang einfrieren zu lassen. Nach ca. 50 Jahren werden sie aufgetaut, und jeder besorgt sich eine Zeitung seines Landes. Bush liest die erste Seite und fällt tot um. Drauf stand: "General Motors gewinnt sozialistischen Wettbewerb." Gorbatschow geht es nach dem Lesen der ersten Seite ebenso. Schlagzeile: "Erneut Streitigkeiten an der polnisch-chinesischen Grenze." Krenz liest und stirbt unter Krämpfen - Schlagzeile: "Wir gratulieren unserem Staatsratsvorsitzendem Erich Honecker zum 130. Geburtstag!"


Ein Zigeuner hört in Ungarn Westfunk. Als plötzlich der Dorfpolizist um die Ecke biegt ergreift der Sinti seine Geige und spielt wie der Teufel. Der Polizist: "Hey Sinti, Du hörst ja Westsender ab!" Der Sinti verwundert: "Wieso abhören, ich störe ihn!"


"Herr Minister, ich freue mich, Sie kennen zu lernen. Ich habe schon viel von Ihnen gehört." - "Aber beweisen können Sie mir nichts!"


Ein Betrunkener spricht in einer Kneipe einen Unbekannten an: "Kennst Du den Unterschied zwischen meinem Bier und Honecker?" Der Unbekannte verneint. "Mein Bier ist flüssig und Honecker ist überflüssig." Sagt der Fremde: "Ich habe auch mal eine Frage. Kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrem Bier und Ihnen selbst?" - "Nein." - "Ihr Bier bleibt hier, und Sie kommen mit..."


Das Jahr 1995 ist ein mittleres Jahr. Es ist nicht so gut wie 1994, aber auch nicht so schlecht wie 1996.


Witz Nr. 3008 | Note 3 | Bewertungen: 85 Damals in der DDR: Auch in diesem Jahr findet wieder das Festival des politischen Witzes statt. Erster Preis: Zehn Jahre Winterurlaub in Sibirien.


Auf einem Dorf in der ehemaligen DDR zur Zeit der SED-Herrschaft: Ein Pfarrer wird zum Sterbebett eines Mannes gebeten, der ihm als tiefgläubiges Gemeindemitglied bekannt ist. Als er gerade in dessen Haus eintreten will, kommt gerade der Dorf-Parteisekretär heraus. Hämisch grinsend sagt der: "Wegen Paul brauchst du dich nicht zu bemühen, der ist gerade in die Partei eingetreten." Der Pfarrer ist zuerst sprachlos, dann stürmt er jedoch in Pauls Sterbezimmer. "Paul, wie konntest du das tun? Wenige Minuten, bevor du vor des Herren Thron trittst, verlässt Du unsere Herde!?" Auf dem Gesicht des Sterbenden erscheint ein hintergründiges Lächeln: "Ach, wissen Sie, Herr Pfarrer, wenn schon einer sterben muss, dann soll es wenigstens jemand von den Halunken sein!"