DDR1   DDR2   DDR3   DDR4   DDR5   DDR6   DDR7   DDR8   DDR9   DDR10   DDR11   DDR12  

DDR13   DDR14  

Ein Mann sitzt in Ost-Berlin im Lokal. M: "Ober, einen Kaffee, bitte." O: "Tut mir leid mein Herr, momentan kein Kaffee verfügbar." M: "Was, kein Kaffee, Schweinerei, alles wegen dem Einen ... einen Tee dann bitte." O: "Leider auch kein Tee da." M: "Auch kein Tee, Sauerei, alles wegen dem Einen!" Darauf steht ein Mann am Nebentisch auf, geht hin, schlägt das Revers seines Mantels zurück, "Staatssicherheit, kommen Sie bitte mit, wir hätten da einige Fragen..." Beim anschließenden Verhör mit dem Stasi-Major. S: "Das sind ja starke Äußerungen, die sie getätigt haben. Wen hatten sie denn gemeint mit dem Einen?" M: "Wen soll ich schon gemeint haben, den Adenauer natürlich, der hat doch das Interzonenhandelsabkommen gekündigt!" S: "Ach so, hm, hm, Adenauer. OK, wir haben sonst keine Fragen, sie können dann gehen." Mann dreht sich in der Türe fragend um: "Ach ja, an wen hatten sie eigentlich gedacht?"


Unterhalten sich zwei Deutsche über den Stand der Arbeitslosigkeit, des allgemeinen Desinteresses an fast allem, und überlegen, was man denn wie besser machen könnte. Darauf der Ossi: "Ich wäre dafür, dass man die Mauer wieder aufbaut. Bei uns hatte man Arbeit! Arbeitslosigkeit gabs bei weitem nicht in dem Ausmaß. Jedes Jahr wurden unsere Produktionszahlen verbessert..." Meinte der Wessi: "Ich glaub, da hast Du recht. Wir könnten damit wirklich was erreichen. Wir machen Sie dann auch noch zwei Meter höher und komplett aus Panzerglas." - "Wieso das?" - "Na das der Osten sieht, wie schnell sich der Westen erholt!"


Ab 1986 kann Weihnachten in der DDR nicht mehr gefeiert werden: Josef ist zur Volkarmee eingezogen, Maria muss arbeiten, die Hirten stehen auf Friedenswacht und die drei Weisen sind kürzlich in den Westen getürmt...


Erich Honecker geht im Hafen von Rostock spazieren. Er sieht drei Schiffe vor Anker liegen. Er geht zum ersten und fragt einen Matrosen: "Na Genosse, wohin geht die Reise?" - "Gut Genosse! Weitermachen!" Beim zweiten Schiff die gleiche Frage: "Na Genosse, wohin geht die Reise?" - "Wir haben Fahrräder geladen, die wir zu Genosse Fidel Castro bringen. Zurück kommen wir mit einer Ladung Bananen!" - "Gut Genosse! Weitermachen!" Letztendlich beim dritten Schiff: "Na Genosse, wohin geht die Reise?" - "Wir bringen Kaffee und Bananen nach Leningrad!" - "Und womit kommt Ihr zurück?" "Na wie immer - mit der Eisenbahn..."


Kennen sie den Unterscheid zwischen der sozialistischen Kaderpolitik und der Champignon-Zucht? Es gibt keinen, sobald sich ein helles Köpfchen zeigt, wird es sofort abgeschnitten.


Walter Ulbricht und Mao Tse-tung unterhalten sich über Innenpolitik. "Und wie viele politische Feinde", fragt Walter Ulbricht, "haben Sie in der Volksrepublik China?" - "Es werden so ungefähr siebzehn Millionen sein", antwortet Mao Tse-tung. "Ju, das ist ungefähr wie bei uns."


Warum gibt es in der DDR keine staatliche Familienplanung? Die Produktionsmittel liegen in privater Hand.


Altes Mütterchen wendet sich in Ost-Berlin an einen Volkspolizisten: "Entschuldigen Sie bitte, wo ist denn das Kaufhaus Prinzip?" Der wundert sich und meint: "So ein Kaufhaus gibt es hier gar nicht." Darauf sie: "Das muss es aber geben. Unser Staatsratsvorsitzender Erich Honecker hat doch gesagt, dass es im Prinzip alles zu kaufen gibt."


Gespräch in einem Fleischerladen: "Haben Sie Kalbfleisch?" - "Haben wir nicht..." - "Haben Sie Schweinefleisch?" - "Haben wir nicht..." - "Haben Sie Wurst?" - "Haben wir nicht..." - "Verdammt noch mal, was haben Sie denn überhaupt?!" - "Bis 18.30 Uhr geöffnet..."


Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und sozialistischer Demokratie? Na, so ungefähr derselbe wie zwischen einem Stuhl und einem elektrischen Stuhl. Honecker hat seinen Staatsbesuch bei Breschnew beendet und fährt zum Flugplatz. Plötzlich lässt er die Eskorte anhalten, steigt aus der Karosse aus, geht auf den Acker, sammelt ein paar Steine auf, steigt wieder ein und lässt weiterfahren. Nach wenigen hundert Metern dasselbe Spiel - anhalten, aussteigen, Steine einsammeln, einsteigen, weiterfahren. Dem Eskortenführer wird die Sache langsam unheimlich. Als Honecker nach weiteren 200 Metern das ganze Spielchen wieder ablaufen lässt, wird es dem Eskortenführer zu bunt. Er meldet die Sache über Funk seiner Zentrale. Zwei Minuten später bekommt er von dort den Befehl, den Konvoi sofort umkehren zu lassen. "Warum?" fragt er verblüfft. Antwort der Zentrale: "Honecker wurde versehentlich das Programm für LUNOCHOD eingelegt."


Honeckers Politik ist wie seine Hüte: Großer Rand aber kein Futter (fürs Volk)...