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Der Scheidungsrichter blickt abwechselnd in die Akten und auf die Ehefrau. »Sagen Sie«, fragt er, »warum haben Sie Ihrem Mann eigentlich zwei Flaschen nachgeworfen?« Da antwortet die Ehefrau: »Weil die erste nicht getroffen hat!«


Vaterschaftsprozeß. »Zeugin, Sie haben also mit dem Angeklagten in einem eheähnlichen Verhältnis zusammengelebt?« »Jawohl, Herr Richter.« »Und erinnern Sie sich genau, in welchem Zeitraum das war?« »In der Silvesternacht, Herr Richter, das weiß ich genau!«


Richter: »Angeklagter, Sie wollen uns also einreden, Sie hätten die Bestecke in dem Restaurant nur irrtümlich gestohlen?« »Ja, das kann ich beschwören. Ich war fest davon überzeugt, sie seien aus Silber.«


»Sie wollen sich also scheiden lassen, Herr Brösel. Was hat denn Ihre Frau gegen Sie in der Hand?« »Nudelrolle, Teppichklopfer und Besen, Herr Rechtsanwalt!«


Aus einem Protokoll: »Der Angeklagte trieb sich obdach-, arbeits-, mittel- und zwecklos im Ort herum.«


Richter im Mordprozess in Helsinki: "Angeklagter, wo waren sie in der Nacht vom 13. November auf den 4. Februar?"


Erste Tagesitzung vor Gericht. Die Zeugin kann nicht erscheinen, da sie ein Kind bekommt. Also wird die Verhandlung vertagt. Nach drei Wochen teilt der Anwalt dem Richter mit: "Die Zeugin hat entbunden, sie kann neu geladen werden..."


Herr Kaiser ist in einen Unfall verwickelt. Sein Rechtsanwalt stellt fest: „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann müssen wir vor Gericht glaubhaft machen, daß der Radfahrer, den Sie angefahren haben, mit hundert Sachen über die Kreuzung raste und daß der Hund, der rechts auf der Straße lief, so groß war, daß er Ihnen die Sicht nahm!"


Der Richter wiederholt die Anklage: "Sie haben Ihrem Meister mit dem Hammer auf den Kopf geschlagen und behaupten allen Ernstes, er hätte Sie dazu aufgefordert..." "Natürlich! Er sagte zu mir: Jetzt nehme ich das Eisen aus dem Feuer, und wenn ich mit dem Kopf nicke, schlägst du mit dem Hammer drauf ."


Sagt der Richter zum Angeklagten, der gerade den Unfall geschildert hatte: "Aus Ihren Worten muß ich schließen, daß der Baum gegen den sie gefahren sind, plötzlich nach links abbog, ohne dies durch den Blinker angezeigt zu haben!"


Ein reicher Römer steht wegen Betrugs vor Gericht. Er beteuert lauthals seine Unschuld. Um sicher zu gehen, hatte er vorher mehrere Richter bestochen. Schließlich wird er mit zwei Stimmen Mehrheit freigesprochen. »Was für ein Unglück!« jammert er. »Habe ich einen zuviel bestochen!«


Richter: »Sie wissen, was passiert, wenn Sie hier die Unwahrheit sagen?« Zeuge: »Jawohl - mein Onkel gewinnt den Prozeß.«


»Egon«, erkundigt sich der Regierungsvertreter, »wie sind Sie ins Gefängnis gekommen?« »Ach, ich wollte meine Braut entführen, und in der Eile habe ich nur die Mitgift erwischt!«


Richter: „Sie können mir sagen was sie wollen. Ich werde doch immer nur das Gegenteil davon glauben." Der Angeklagte: „Ich bin schuldig, Herr Richter!"


Der Richter: „Ich bitte alle Zeugen, genau auf meine Fragen zu antworten und nur Dinge vorzubringen, die selbst gesehen oder gehört wurden! Was von Dritten erzählt wurde oder was man nur vom Hörensagen weiß, hält nur auf. So, bitte, Zeuge Drescher! Sie sind am 14. August 1936 geboren?" „Ich glaube!" „Sie glauben?" „Ich weiß es nur vom Hörensagen!"


Unglaeubig schuettelt der Richter den Kopf. "Sie wollen allen ernstes behaupten, man haette Sie zu dieser Straftat gezwungen?" Antwortet der Angeklagte: "Ja Herr Richter, meine Frau hat mir vor einiger Zeit versprochen, wenn ich ins Gefaengnis komme, laesst sie sich scheiden..."