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Tante Klothilde kann es nicht lassen, ihren Nichten und Neffen gute Manieren beizubringen. Wenn ich gähne", erklärt sie eben Klein-Helga dann nehme Ich die Hand vor den Mund. Warum wohl" - Weil du Angst hast, daß dein künsliches Gebiß herausfallt", vermutet Klein-Helga.


Die Mutter hat Klein-Erich mit in die Kirche genommen. Vorne flackert rot das ewige Licht - und die Mutter betet. Da fragt Klein-Erich plötzlich: Mutti, können wir wieder gehen, wenn das rote Licht da vorne grün wird" Die Familie fährt über die französische Grenze nach Straßburg. Der französische Zöllner hat einen Polizeihund. Da fragt Klein-Edith den Vater: Bellen auch die Hunde französisch"


Für heute gibt es keinen Kuchen mehr", sagt die Mutter. Du bist völlig übermüdet und gehst jetzt ins Bett!" - Ach, Mutti", bettelt Hansi, gib mir doch noch von dem Kuchen; ich bin ja nur im Gesicht müde, mein Bauch ist überhaupt nicht müde."


Zwei Erstkläßler unterhalten sich: Ich muß abends um neun ins Bett." - Ich muß schon um acht ins Bett." - Dann sind deine Eltern ja noch um eine Stunde gemeiner als meine!"


Die kleine Astrid wird am Morgen nackt im Bett liegend von der Mutter vorgefunden. - Warum hast du denn dein Nachthemd ausgezogen" fragt die Mutter. - Da erinnert sich Astrid: Gestern abend war es so warm - da hab ich mir gedacht, das Nachthemd soll alleine schwitzen!"


Toni und Klaus sammeln Pilze. - Um Gottes willen, diese Pilze könnt ihr doch nicht nehmen. Die sind ja giftig", entsetzt sich ein Spaziergänger. - Das macht nichts", erklärt Klaus, wir wollen sie ja nicht selber essen, sondern verkaufen."


Fritzchen kommt vom Zahnarzt heim. Schadenfroh sperrt er den gezogenen Zahn in eine alte Nivea-Schachtel ein und sagt: So, nun kannst du dir allein wehtun!"


Alois sieht im Zirkus einen Feuerfresser und ist ganz begeistert von dessen Kunst. Als er dem Artisten nachher vor dem Zelt begegnet, spricht er ihn an und meint: Letzte Woche hatten wir in der Nachbarschaft einen Dachstuhlbrand; da hätten sie sich mal richtig sattessen können."


In der Jugendherberge geht Ilse mit der Brille auf der Nase schlafen. Die Mädchen lachen. Meint ihr, ich will was Interessantes träumen und dann nicht richtig sehen" verteidigt sich Ilse.


An der Straße bemerkten Evi und Barbara einen kleinen Fiat, in dem ein ausgewachsener Bernhardiner saß und fast das ganze Wägelchen ausfüllte. - Staunend meinte Evi: Wie ist der große Hund wohl da hineingekommen" - Barbara hatte eine Vermutung: Den haben sie sicher reingetan, als er noch ganz jung war."


In der Jugendherberge sieht Vera wie Melanie Apfelkerne ißt. Verwundert fragt sie: Warum tust du das" - Damit ich klüger werde!" antwortet Melanie. - Kann ich ich einen haben" - Selbstverständlich! Doch der kostet fünfzig Pfennig das Stück." - Vera gibt die fünfzig Pfennig und erhält einen Apfelkern. Als sie einige Zeit darauf herum gekaut hat, meint sie: Den hätte ich aber daheim billiger haben können!" - Siehst du", nickt Melanie, wie der Kern schon wirkt!"


Oskar sieht, wie sich eine alte Dame gerade auf eine Parkbank setzen will. - Vorsicht!" ruft er warnend, die Bank ist frisch gestrichen." - Die alte Dame setzt sich, hebt die Hand ans Ohr und fragt: Wie" - Grün", erwidert Oskar.


Moritz bringt einen Brief zur Post. Der Beamte wiegt Ihn und sagt zu Moritz: Der Brief ist zu schwer, da muß noch eine Marke darauf!" - Entsetzt antwortet Moritz: Aber dann wird er ja noch schwerer!"


Ein Junge geht hinter Frau Ulbricht her und sieht, wie sie ein Kotelett verliert. Er hebt es auf, bringt es ihr und bekommt eine Mark dafür. Am nächsten Tag sieht er Herrn Ulbricht stockbesoffen im Straßengraben und bringt ihn nach Hause. Frau Ulbricht bedankt sich bei ihm, denkt aber nicht daran, ihm etwas dafür zu geben. Darauf meint der Junge empört: "Was ist denn das, gestern bring' ich ein Kotelett und krieg' eine Mark, und heute bring ich das ganze Schwein ..."


Ein mürrischer Farmer, der Kinder haßte, heiratet seine hübsche Haushälterin, Mutter eines sechsjährigen Jungen. Bald nach der Hochzeit fuhr die junge Frau für einige Tage in die nächste große Stadt, um Besorgungen zu machen. Nach ihrer Rückkehr fragte sie ihren kleinen Sohn, wie er sich mit seinem neuen Papi verstanden hatte. "Es ging", antwortet der Junge. "Jeden Morgen ist er mit mir im Ruderboot zur Mitte des Sees gefahren und hat mich zurückschwimmen lassen." "Du lieber Himmel!" sagte die Mutter. "War das nicht viel zu weit für dich" "Ach, ich hab's ganz gut geschafft", sagt der Kleine. "Das einzig Schwierige war nur, aus dem Sack herauszukommen!"